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Die weiteren Ausführungen entstammen einem Prospekt der Firma MBB aus der Sammlung Gerhard Schmitt |
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Der zweiteilige Gleismesstriebzug BR 725/726 wird zum Überprüfen des Streckennetzes von der Deutschen Bundesbahn eingesetzt. Er besteht aus einem Triebwagen mit Aufenthaltsräumen, Küche und Kabinen für die Besatzung und einem Messwagen zur Vermessung der Gleise. Die Wagen sind in Stahl-Leichtbauweise gefertigt. Der Triebwagen BR 725 entspricht im Aufbau des Wagenkastens dem Schienenomnibus BR 798. Unverändert beibehalten wurde das Untergestell mit Luftfederung, der Antrieb mit Motor, Getriebe und Kühlanlage, die Radsätze, die Bremse und die elektrische Ausrüstung. Der Triebwagen ist in Führerraum, zwei Schlafkabinen mit jeweils zwei Schlafstellen, Aufenthaltsraum mit Tisch und Sitzgelegenheiten, Kochstelle mit Kühlschrank, Spülbecken und Schränken aufgeteilt. Für die Wasserversorgung ist ein ca. 200 Liter fassender Behälter unter dem Dach installiert. Für die Heizung wird die Wärme des Motorkühlwassers ausgenutzt. Bei Motorstillstand wird der Wärmebedarf durch ein ölgefeuertes Heizgerät, das auch das Motorkühlwasser vorwärmt bzw. warm hält, gedeckt. Der Messwagen BR 726 entspricht in der Grundkonstruktion der Ausführung des Regelturmtriebwagens BR 701. Auf geringe Verwindung und Durchbiegung ist durch Längs- und Querträger mit entsprechenden Widerstandsmomenten besonderer Wert gelegt worden. Der Gleismesswagen besteht aus dem Messraum und einem Führerstand. In der Mitte des Messraumes befindet sich der Messtisch, an dem die Auswertung der Messergebnisse erfolgt. In einem Schrank hinter dem Führerstand sind die Geräte der Sifa- und Indusi-Anlage installiert. Geräte für den Zugbahnfunk, Schalttafel, Feuerlöscher, Rettungskasten und Ersatzteile sind im Schaltschrank untergebracht. Eine Werkbank ermöglicht der Bedienungsmannschaft kleinere Reparaturen. Für den Energiebedarf sind zwei Batterien eingebaut, die durch einen von der Achse angetriebenen Drehstrom-Generator geladen werden. Im Stand kann auf das 220 V-Ortsnetz zurückgegriffen werden. Die Stromversorgung der Messeinrichtung erfolgt durch ein 220/380 V-Dieselstromaggregat, das im Triebwagen untergebracht ist. Zur Verständigung mit dem Zugführer im Triebwagen ist eine Wechselsprechanlage vorhanden. |
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| Technische Daten 725 / 726 | |||
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Begrenzung der Fahrzeuge |
EBO, Anlage 8 |
Eigengewicht mit vollen Vorräten |
20,0 t / 17,0 t |
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Kleinster befahrbarer Gleisbogenhalbmesser |
125 m |
Zulässiges Gesamtgewicht |
28,0 t / 18,0 t |
| Radsatzanordnung | Bo 2 |
Größte Achsfahrmasse |
14,0 t / 9,0 t |
| Geschwindigkeit | 90 km/h |
Kraftstoffvorrat für Motor u. Heizung |
360 Lit. / 120 Lit. |
| Messgeschwindigkeit | 80 km/h |
Brauchwasser gesamt |
200 Lit. / - |
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Gesamtlänge des Zuges über Puffer |
27.900 mm | Sand | 230 kg / 100 kg |
| Länge über Puffer | 13.950 mm | Motor: | 6 Zyl. Büssing Dieselmotor U10 |
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Länge des Wagenkastens |
12.750 mm | Motorleistung | 2 x 110 kW (150 PS) |
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Größte Breite des Fahrzeuges |
3.000 mm |
Stromversorgung 1 Zyl. Hatz Diesel- motor mit Bosch |
5 kVA |
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Größte Höhe über SO (m. ZBF-Antenne) |
3.650 mm / 3.950 mm | Drehstromgenerator | 380/220 V |
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Höhe des Fußbodens über SO |
1.140 mm / l.160 mm | Bauart der Zug- und Stoßeinrichtung |
12 t Zugeinricht. 24 t Hülsenpuffer |
| Radstand | 6.000 mm | Bauart der Bremse | KE-P D / KE-PA D Magnetschienenbremse |
| Raddurchmesser | 900 / 850mm | Steuerung | 12 V / 12 V |
| Beleuchtung | 24 V / 24 V | ||
| Batterien | 4x180Ah / 2x180 Ah | ||
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